Lindholm Høje – Fibel im Urnes-Stil

Das Motiv stammt von einer kleinen silbernen Fibel, die auf dem beeindruckenden wikingerzeitlichen Gräberfeld von Lindholm Høje, nahe der dänischen Stadt Aalborg, gefunden wurde. Lindholm Høje ist mit über 700 Bestattungen das größte Gräberfeld Dänemarks und war vom 5. Jahrhundert n. Chr. bis zum Ende der Wikingerzeit in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts in Benutzung. Von besonderer Bedeutung für die Forschung ist es aufgrund der guten Erhaltung der Gräber und der beeindruckenden Grabmonumente. Über vielen Bestattungen wurden große Findlinge in Bootsform angeordnet, sog. Schiffssetzungen, von denen noch heute unzählige erhalten sind und den Eindruck einer steinernen Flotte von Wikingerschiffen erwecken. Das Gräberfeld wurde bereits kurz nach der Wikingerzeit durch eine bis zu 4 Meter mächtige Schicht von Flugsand überdeckt und dadurch bis zu seiner Entdeckung zu Beginn des 20. Jahrhundert nahezu perfekt erhalten.

 

Die Silberfibel, die als Vorlage für das Motiv verwendet wurde, repräsentiert den sog. Urnes-Stil (oder auch Runensteinstil), einen spätwikingerzeitlichen Kunststil aus dem 11. Jh. Namensgebend für den Urnes-Stil sind Schnitzereien auf Portalen und Säulen der norwegischen Stabkirche von Urnes in Sogn og Fjordane. Kennzeichnend sind feinlinige, geschwungene und regelmäßig miteinander verflochtene Tierdarstellungen wie Schlangen und Vierfüßler. Der Urnes-Stil tritt auch auf vielen Runensteinen des 11. Jh. auf und ist der letzte richtige, in dem germanischen Tierstil wurzelnde, wikingerzeitliche Kunststil, der im Laufe des 12. Jh. von der Romanik abgelöst wurde.

LINDHOLM HØJE Frauen Essential Organic Shirt - Druck

24,90 €Preis
Größe
Farbe: Schwarz
  • Geschichte

    Silberfibel, Lindholm Høje, Aalborg, Dänemark, 11. Jahrhundert

  • Produkt Info

    100% Organic Cotton, 160gsm, Single Jersey

  • Fotograf

    Lennart Larsen, Danmarks Oldtid, Nationalmuseet (CC BY-SA 2.0)

  • Lieferzeit

    ca. 14 Werktage

skrautmaðr

Die Idee der Marke skrautmaðr (altisländisch für "besonders prachtvoll gekleideter Mensch") ist Wissenschaft und Mode zu vereinen. Es werden ausschließlich originale Fundstücke aus der Wikingerzeit abgebildet und detailgetreu umgesetzt. Das Ziel ist es diese besondere Epoche in der Gegenwart erlebbar zu machen ohne in eine Fantasiewelt abzugleiten.

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